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Kennst du das Gefühl, wenn jemand unauffällig im Hintergrund arbeitet und trotzdem enorme Wirkung entfaltet? Genau so begegnet man Franziska Castell. Die Kulturmanagerin und Unternehmerin, geboren am 20. März 1985 in Bonn, hat sich in den letzten Jahren einen Namen gemacht, indem sie Naturwissenschaften mit Wirtschaft, Politik und Gesellschaft verbindet. Wer sich für interdisziplinäre Netzwerke, Stiftungsarbeit oder die Frage interessiert, wie wissenschaftliche Erkenntnisse besser in die Öffentlichkeit gelangen, findet bei Franziska Castell spannende Einblicke. In diesem Artikel schauen wir uns ihren Weg, ihre Projekte und die Haltung an, die dahintersteckt.
Wer ist Franziska Castell eigentlich?
Franziska Castell, voller Name Franziska Andrea Beatrix Gräfin zu Castell-Castell (heute oft Castell-Koll), stammt aus dem fränkischen Adelsgeschlecht derer zu Castell-Castell. Doch statt sich auf Tradition zu berufen, hat sie einen klaren beruflichen Fokus gewählt: Kulturmanagement mit starkem Bezug zu den Naturwissenschaften.
Nach ihrem Masterabschluss in Kulturmanagement an der Universität Basel sammelte sie praktische Erfahrungen in Öffentlichkeits- und Medienarbeit. Der entscheidende Schritt kam später:Von 2019 bis 2024 arbeitete sie als Director International Benefactor Relations bei den Lindau Nobel Laureate Meetings. Dort kümmerte sie sich um internationale Förderbeziehungen und unterstützte die Organisation von Treffen, bei denen Nobelpreisträger und junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt zusammenkommen
Diese Erfahrung prägte sie nachhaltig. Franziska Castell beschreibt selbst, dass der Austausch zwischen Naturwissenschaften, Wirtschaft und Politik für sie zentral ist. Genau diese Überzeugung führte 2024 zur Gründung der Mitmind UG.
Mitmind UG: Wissensvermittlung als Unternehmensziel
Mitmind UG mit Sitz in Berlin (Kantstraße 139) ist mehr als nur ein weiteres Start-up. Das Unternehmen konzentriert sich auf die Vernetzung von Naturwissenschaftlerinnen und Naturwissenschaftlern untereinander sowie mit Wirtschaft und Gesellschaft. Dazu gehören Beratung für wissenschaftliche Stiftungen, die Entwicklung neuer Projekte, die Organisation von Events und die Betreuung des Alltagsgeschäfts von Stiftungen.
Was macht den Ansatz von Franziska Castell hier besonders? Sie denkt nicht in getrennten Silos. Stattdessen fragt sie: Wie können Erkenntnisse aus der Forschung schneller und verständlicher in andere Bereiche fließen? Wie lassen sich Stiftungen so unterstützen, dass sie ihren Zweck effektiver erfüllen? Die Gründung von Mitmind UG 2024 zeigt, dass sie den Schritt von der angestellten Expertin zur Unternehmerin bewusst gegangen ist.
Gemeinsam mit Nadine Gärber führt sie das Unternehmen. Der Unternehmensgegenstand ist klar formuliert und spiegelt ihre Überzeugung wider: Vermittlung, Vernetzung und Beratung – ohne Rechts- oder Steuerberatung.
Die Rolle bei der CNV-Stiftung
Seit 2025 ist Franziska Castell als Geschäftsführerin bzw. zentrale Ansprechpartnerin bei der Christiane-Nüsslein-Volhard-Stiftung (CNV-Stiftung) tätig. Die Stiftung wurde 2004 von der Nobelpreisträgerin Christiane Nüsslein-Volhard gemeinsam mit Maria Leptin gegründet und fördert Wissenschaftlerinnen, insbesondere junge Mütter in der Wissenschaft.
Hier bringt Franziska Castell ihre Erfahrung aus Lindau und ihre unternehmerische Haltung ein. Die Stiftung setzt auf interdisziplinären Dialog und konkrete Unterstützung. Für Franziska Castell passt das perfekt: Sie verbindet operative Stiftungsarbeit mit dem größeren Ziel, Wissenschaft und Gesellschaft näher zusammenzubringen.
Ein Blick auf die Impressumsangaben der Stiftung zeigt, dass sie als Kontaktperson und inhaltlich Verantwortliche genannt wird. Das unterstreicht ihre zentrale Rolle.
Privatleben: Partnerschaft mit Theo Koll
Franziska Castell ist mit dem Journalisten und Fernsehmoderator Theo Koll verheiratet. Der ehemalige ZDF-Mann (unter anderem Frontal21, Paris-Korrespondent und Leiter des Hauptstadtstudios) und sie treten gelegentlich gemeinsam bei öffentlichen Terminen auf – etwa bei der Goldenen Kamera oder dem Bundespresseball. Trotzdem hält Franziska Castell ihr Privatleben weitgehend aus dem Rampenlicht.
Details zu Kindern gibt es öffentlich kaum. Das Paar scheint bewusst Grenzen zu setzen und eine Balance zwischen öffentlicher Präsenz und privatem Rückzug zu finden. Diese Haltung wirkt authentisch und passt zu einer Frau, die beruflich viel in Netzwerken und öffentlichen Formaten unterwegs ist, privat aber klare Prioritäten setzt.
Warum der Ansatz von Franziska Castell relevant ist
Viele Menschen reden über interdisziplinäre Zusammenarbeit. Franziska Castell praktiziert sie. In einer Zeit, in der wissenschaftliche Erkenntnisse oft schwer in Politik und Gesellschaft ankommen, braucht es Menschen, die Brücken bauen können. Genau das tut sie:
- Durch ihre Arbeit bei den Lindau Nobel Laureate Meetings hat sie gelernt, wie internationale Netzwerke funktionieren.
- Mit Mitmind UG schafft sie Strukturen, die diesen Austausch dauerhaft ermöglichen.
- Bei der CNV-Stiftung verbindet sie Förderung konkreter Personen mit dem größeren Ziel wissenschaftlicher Exzellenz und gesellschaftlicher Relevanz.
Ein häufiger Fehler in diesem Bereich: Man organisiert Events, ohne die nachhaltige Nachbereitung zu denken. Oder man berät Stiftungen, ohne die Realitäten der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wirklich zu kennen. Franziska Castell scheint beides zu vermeiden. Ihre Karrierestation in Lindau und die anschließende Unternehmensgründung deuten auf ein tiefes Verständnis der Praxis hin.

Praktische Takeaways aus ihrem Weg
Wer ähnliche Ziele verfolgt – ob in Kulturmanagement, Stiftungsarbeit oder Wissenschaftskommunikation – kann von Franziska Castell einiges lernen:
- Netzwerke bewusst aufbauen: Die Jahre bei den Lindau Meetings waren keine bloße Station, sondern Fundament.
- Vom Angestellten zum Unternehmer: Der Schritt zur Mitmind UG zeigt Mut und Klarheit über den eigenen Beitrag.
- Privat und beruflich trennen: Öffentliche Auftritte ja, aber ohne das Private preiszugeben.
- Interdisziplinarität ernst nehmen: Nicht nur darüber reden, sondern Strukturen schaffen, die Austausch ermöglichen.
Besonders spannend ist die Kombination aus adliger Herkunft und moderner unternehmerischer Tätigkeit. Franziska Castell nutzt ihren Hintergrund nicht als Selbstzweck, sondern als eine von mehreren Ressourcen.
FAQs
Wer ist Franziska Castell?
Franziska Castell ist Kulturmanagerin, Gründerin der Mitmind UG und in der Geschäftsführung bzw. als zentrale Ansprechpartnerin der CNV-Stiftung tätig. Sie war zuvor bei den Lindau Nobel Laureate Meetings beschäftigt und ist mit Theo Koll verheiratet.
Was macht die Mitmind UG?
Die Mitmind UG vernetzt Naturwissenschaftlerinnen und Naturwissenschaftler mit Wirtschaft und Gesellschaft und berät wissenschaftliche Stiftungen bei Projekten und Events.
Ist Franziska Castell mit Theo Koll verheiratet?
Ja, Franziska Castell ist die Ehefrau des Journalisten und Moderators Theo Koll.
Welche Rolle hat Franziska Castell bei der CNV-Stiftung?
Sie ist als Kontaktperson und inhaltlich Verantwortliche der Christiane-Nüsslein-Volhard-Stiftung tätig und unterstützt die Stiftungsarbeit operativ.
Wo hat Franziska Castell studiert?
Sie absolvierte ihren Master in Kulturmanagement an der Universität Basel.
Fazit: Franziska Castell als stille Gestalterin
Franziska Castell ist keine lautstarke Medienfigur. Sie ist eher die Person, die im Hintergrund die Verbindungen herstellt, die am Ende den Unterschied machen. Ob bei den Lindau Nobel Laureate Meetings, mit der Mitmind UG oder bei der CNV-Stiftung – ihr Fokus liegt auf dem Austausch zwischen Naturwissenschaften und dem Rest der Gesellschaft.
Wer sich intensiver mit den Themen Wissenschaftsförderung, interdisziplinäre Netzwerke oder modernes Kulturmanagement beschäftigt, sollte ihren Namen im Blick behalten. Franziska Castell zeigt, wie man Expertise, unternehmerisches Denken und gesellschaftliches Engagement verbinden kann – und das auf eine Art, die nachhaltig wirkt.

